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Gold
Das Edelmetall Gold hat als Reinform eine Dichte von 19,2 kg / dm³. Sein Schmelzpunkt ist bei 1063°C erreicht. Die im Handel benutzte Einheit ist Unce (1 Unce = 28,25g).
Gold ist das Edelmetall schlechthin. Kein anderes Metall ist so gut dehnbar und bearbeitbar. Es läßt sich zu feinsten Folien aushämmern oder walzen (Blattgold) und zu filigranen Drähten ausziehen. Gold oxidiert nicht und ist säurebeständig, wird aber durch Chlor- oder Bromlösungen angegriffen.
Gold ist mit vielen Metallen legierbar. Seine Eigenschaften lassen sich dadurch verändern. So kann eine größere Härte durch die Verbindung mit Metallen wie Silber, Kupfer, Platin, Cadmium, Palladium und Nickel erzielt werden.
Legierungen haben auch entsprechend dem zugesetzten Metall eine farbliche Änderung zur Folge:
- Silber = hellere Färbung
- Kupfer = dunklere Färbung
- Silber und Cadmium = grünliche Färbung
- Platin und Palladium und Nickel = Weißgold
Eine Aussage über den Reinheitsgrad von Gold wird durch die Bezeichnung Karat getroffen. 1 Karat entspricht dabei 41,67g Feingoldgehalt einer Legierungsmasse von 1000g. Oft wird der Reinheitsgrad aber auch als Masseanteil Feingold an der Legierung angegeben. So entspricht z.B. 333er Gold einem Anteil von 333g Gold pro 1000g Legierung.
Im Steinmetz- und Bilhauerhandwerk wird Gold zum Vergolden von Inschriften und Ornamenten verwendet. Dabei unterscheidet man zwischen Kalt- und Feuervergoldung.
Kaltvergoldung: Dabei wird Blattgold auf die zu vergoldenden Gegenstände aufgeklebt. Blattgold ist hauchdünn zwischen Pergament oder Goldschlägerhäuten (Rinderblinddarm) geschlagenes Goldblech. Im Handel sind verschiedene Blattgoldsorten wie z.B. Orange-Doppelgold oder Dukaten-Doppelgold.
Feuervergoldung: Zuerst wird die aus Goldstaub und Quecksilber hergestellte Goldalmaganpaste auf den zu vergoldenden Gegenstand aufgetragen, dann im Brennofen der Hitze ausgesetzt, wobei das Quecksilber verdampft.
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