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Umwandlungsgesteine - Metamorphe Gesteine
Unter bestimmten Bedingungen können Gesteine so umgewandelt werden, daß man ihren ursprünglichen Aufbau nicht mehr erkennen kann. Es entstehen neue Gesteine mit neuen Eigenschaften. In einem solchen Fall tiefgreifender Veränderung spricht man von einer Metamorphose. Ursache dafür sind hohe Drücke und hohe Temperaturen in der Erdkruste, die teils für sich, teils gemeinsam die Umwandlung bewirken.
Grundsätzlich können alle Gesteine umgewandelt werden. Man unterscheidet:
- Orthogesteine: umgewandelte Magmagesteine
- Paragesteine: umgewandelte Sedimentgesteine
Marmor
Das Ausgangsmaterial des Marmors ist der Kalkstein. Dieser wurde durch Druck- und Hitzeeinwirkung zu einem vollkristallinen Gestein umgewandelt. Wichtige Unterschiede zu Kalkstein sind die glitzernden Bruchflächen; außerdem sind Marmore durch ihren krisstallinen Aufbau als cm-dünne Platten leicht transparent. Da sie aber ebenso wie Kalksteine aus dem säureempfindlichen Mineral Calcit (CaCO3) bestehen, verbietet sich für beide Gesteinsarten gleichermaßen die Verwendung polierter Werkstücke im Außenbereich. Marmore besitzen meist eine weiße Grundfarbe, die (durch Eisenoxide) leicht gelblich oder rötlich getönt sein kann. Oft treten auch graue (Graphit-) Schliere auf, die für eine lebhafte, » marmorierte « Struktur sorgen.
Handelssorten: Wunsiedler Marmor; Fichtelgebirge Carrara; Italien Estremoz (rosa Marmore); Portugal Thassos (reinweiß); Griechenland Marmara; Türkei und viele weitere Vertreter aus diesen Ländern sowie aus Übersee
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